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Delirium Rock'n Roll Albumcover

Delirium Rock’n Roll – Genug ist noch lange nicht genug – Review

Am 28.02.2020 erscheint das dritte Album von Delirium Rock’n Roll Genug ist noch lange nicht genug.

Euch erwarten 13 Songs, mit einer sehr persönlichen Note, viel Abwechslung, und eine gute Portion DELIRIUM! Selbstverständlich haben wir viel versucht und ausprobiert, aber sind uns im Entwicklungsprozess treu geblieben.

Delirium Rock’n Roll
Bandfoto Delirium Rock'n Roll

Hoppla! Da geht es in Genug ist noch lange nicht genug gleich zu Beginn ordentlich zur Sache. Man hört sofort die deutliche Steigerung zu den beiden Vorgänger Alben, musikalisch und im Gesang hat sich da einiges getan.

Der Opener ist auch die erste Video/Single-Auskopplung vom gleichnamigen Album:

Das ging ja schon mal gut nach vorne, schauen wir ob das Niveau gehalten werden kann- und ja, es kann. Bin ich schuldig hat sogar noch etwas mehr Spaßfaktor, obwohl die Thematik alles andere als lustig ist, aber wer jetzt noch sitzt, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Absolute Laune machen auch Cheers, Es wird brennen und Gas am Glas – Auf die Freundschaft, die Liebe und den Alkohol – Faust nach oben und ab dafür. „Gas am Glas…dieser Abend darf nie enden, lass uns keine Zeit verschwenden“ Dem Song kann man nicht seine potentielle Qualität als nächtliche Trinkhymne absprechen – und schließlich muss ja für jeden, jede Uhrzeit und jeden Zustand etwas dabei sein.

Der Track über den Tod eines Freundes gerät auf Genug ist noch lange nicht genug nicht handelsüblich betroffen, sondern ehrlich und aufrichtig. Danke für den Verzicht auf schmalztropfende Sentimentalität bei Kein Abschied ist für immer. Dafür treffen die packenden Melodielinien mitten ins Herz.

Zwischen den herausragenden Songs finden sich auch diese Durchschnitts -Nummern, die Instrumente zwar versiert bedient aber die Texte austausch-und vorhersehbar. Trotzdem wird das Album nur marginal davon beeinträchtigt. Delirium Rock’n Roll gehen handwerklich solide ans Werk und auch die Stimme von Sänger Stefan muss hier positiv hervorgehoben werden.

Fazit:

Strophe – Refrain – Strophe – Refrain – Instrumental – sehr viel Refrain. Eine Aufteilung, die durchaus etwas Punkiges an sich hat, etwas mehr Einfallsreichtum hätte ich mir schon gewünscht. Trotzdem drückt die Band aber gut nach vorne und bedürfen lediglich dem nötigen Feinschliff, sodass man „Genug ist noch lange nicht genug“ getrost laufen lassen kann. Ihr solltet auf jeden Fall reinhören!

Tracklist:

01. Genug ist noch lange nicht genug
02. Bin ich schuldig
03. Gas am Glas
04. Fernweh nach dem Leben
05. Diese Tage
06. Cheers
07. Es wird brennen
08. Irgendwann
09. Kein Abschied ist für immer
10. Willkommen in der Rebellion
11. Siehst du mich
12. Keine Kompromisse
13. Zwischen diesen Stühlen

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Nicci