Fiddlers Green – Heyday

Bei dieser gebündelten Ladung aus gnadenloser Spielfreude und irish-folkigem Punkrock-Feuerwerk ist Stillstehen unmöglich!
Seit fast 30 Jahren sind Fiddler s Green so etwas wie das gallische Dorf unter den einheimischen Rockbands. Ihre Form des Widerstands gegen die herrschenden musikalischen Konventionen? Als deutsche Band verrockte irische Musik spielen. Anfangs immer mal wieder belächelt, steht das Sextett heute besser da denn je und kann sich zu Recht als eine der erfolgreichsten Bands des Landes bezeichnen. Mit Alben wie Devil s Dozen oder Winners & Boozers ging es in diesem Jahrzehnt in die Top 10, die Hallen werden immer voller und größer, und aus dem seit 2009 selbst veranstalteten Shamrock Castle Festival ist inzwischen ein mehrtägiges Event geworden. Wir waren immer sehr konsequent und haben unseren Stil nie verleugnet , so Akkordeonspieler Stefan Klug. Wir wollen uns aber nicht wiederholen, sondern unser Spektrum erweitern, verfeinern, ja perfektionieren. Das 14. Studioalbum Heyday unterstreicht diesen Anspruch lautstark. Mit Produzent Jörg Umbreit (In Extremo, Dritte Wahl) haben die Musiker 15 Songs festgehalten, die einerseits typisch nach Fiddler s Green, andererseits überraschend frisch klingen und mit teilweise ungewohnter, aber angenehmer Wucht daherkommen. Bei Titeln wie Farewell oder der ersten Single No Anthem hört man ganz klar die bandtypischen irischen Elemente heraus, allerdings ist der klangliche Rahmen modernisiert worden.