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Boots United – Bad Nauheim

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Am letzten Juli Wochenende vom 27. – 29. wurde auf dem Anwesen des Gremium Bad Nauheim zum Boots United eingeladen.

Die Tickets waren bereits von vorn herein auf 300 Stück begrenzt, Abendkasse gab es bei der ausverkauften Veranstaltung nicht. Bei Bands wie unter anderem Martens Army, Haymaker, Durstige Nachbarn, EgOisten und Restrisiko war der Ticketpreis von 35,00 € mehr als angemessen. Die 5,00 € Müllpfand waren ebenfalls angemessen, da es sich um ein Privatgrundstück handelt, welches (wie ich am ersten Abend erfahren habe) am Sonntag früh von fleißigen, super netten Menschen, ebenfalls von Festivalresten befreit wird.

Die Anreise verlief reibungslos, die Adresse wurde direkt vom Navi gefunden und vor Ort wurde man weitergeleitet zum nächsten freien Platz auf dem Campinggelände.

Allgemein ist das Grundstück ein überschaubarer Platz, welcher in vier Teile unterteilt wurde – „ViP-Camping“ und Backstagebereich, welcher den Bands und Crew vorbehalten war, wurde durch eine Zaunreihe von dem „normalen“ Publikum getrennt. Die anderen beiden Teile, Campingground und Bühnenbereich, welcher ebenfalls Merchandise und Verpflegung beinhaltet, war für das gesamte Publikum zugängig. Die Preise der Verpflegung auf dem Boots waren mehr als fair und vollkommen akzeptabel und lief über Wertmarken, welche man am Eingang erhalten konnte.

Die sanitären Anlagen waren jederzeit in einem einwandfreien Zustand – da ist man als regelmäßiger Festivalgänger etwas Anderes gewohnt.

Die erste Band von den insgesamt 12 Bands an diesem Wochenende, Martens Army, eröffnete am Freitag um 20:30 Uhr das Festival. Die Bühne war übersichtlich und genau passend für die Größe des Geländes, sowie die Besucherzahl. Der Bühnensound ließ, meiner Meinung nach, nichts zu wünschen übrig und die Stunde des Auftritts verging sehr rasch. Es folgten nach einer kurzgehaltenen Umbauzeit Extrem Unangenehm, sowie als abendlicher „Abschluss“ und Headliner Haymaker.

Jede der drei Bands sorgte für Stimmung vor der Bühne und lies keine Wünsche offen – außer, dass sie länger spielen. Es war ein musikalisch gelungener Start für dieses Wochenende, welches mehr versprach und zu diesem Zeitpunkt schon nach Wiederholung bat.

Martens Army war für mich persönlich ein „kleines Highlight“ live zu sehen. Eigentlich eine simple Sache, hat mich jedoch am meisten gefreut.

Zu jeder Zeit wurde über den Abend die (nicht-) alkoholische Verpflegung durch den KBSC gewährleistet, welcher sich freiwillig hinter die Theke stellte und immer wieder fleißig nachgoss, damit die Kehle bei diesen Temperaturen nicht austrocknet.
Allgemein waren die Helfer an diesem Wochenende immer freundlich und hilfsbereit, auch wenn es mal stressig wurde.

Am frühen Samstagnachmittag um 15:30 Uhr standen die Durstigen Nachbarn auf der Bühne und eröffneten den zweiten Tag. Bereits bei diesem Auftritt fiel auf, dass einige Bandmitglieder vom Vortag noch anwesend waren und bewiesen damit, dass dies mehr als „nur ein Festival“ ist. Die starke Verbundenheit zur Musik, der Zusammenhalt der Fans und die Liebe zur Szene wurden sehr deutlich.

Während Durstige Nachbarn ihre Texte in genauso makellosem Sound wie die Bands am Vorabend von der Bühne schmetternden, stillten die Besucher ihren Durst. Auch an diesem Tag waren wieder freiwillige Helfer des KBSC vor Ort. Des Weiteren war ein Grillstand geöffnet, der die Möglichkeit bat sich für den Tag zu stärken, oder erstmal zu Frühstücken.

Die 45 Minuten Spielzeit für Songs, welche ohne Setlist, perfekt zusammengestellt waren, sind auch hier wieder viel zu wenig gewesen. Sie verfehlten aber ihren Sinn nicht: es war voll vor der Bühne, die Stimmung war genial, die Musik passend und das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite; dementsprechend wurde auch hier wieder schnell klar: Dieser Tag wird ebenfalls wieder zum Erfolg werden.

Auch danach, als die EgOisten ihren Platz für die Zeit von 16:30 bis 17:15 Uhr einnahmen, bewegte sich niemand von der Bühne weg – eher kamen zu dieser Zeit nochmal einige vor die Bühne. Es folgten Scharmützel, Nineteeneightyfour und Restrisiko welche ebenfalls für wunderbare Stimmung vor der Bühne und auf dem gesamten Gelände sorgten. Ab 20:45 Uhr spielten Sindicato, gefolgt von Lammkotze und Midnight Tattoo.

Mr. Symarip hat das gesamte Festival am Samstagabend ab Mitternacht bis zum Ende abgerundet.

Die Nacht von Samstag auf Sonntag war für die einen wohl erholsamer, als für die anderen. Sonntagmorgen war ein typischer Festivalmorgen – zumindest in meinem näheren Umfeld. Müde Gesichter, Bierfahnen hängen in der Luft und rundherum ein (minimales) Chaos an halb abgebauten Zelten und Pavillons.

Die zu Anfang erwähnten Helfer waren ebenfalls schon auf den Beinen – gegen neun, halb zehn sah man an „unserem“ Zeltplatz am hintersten Bereich schon einige, mit blauen Müllbeuteln bepackte, Männer und Frauen welche uns die Arbeit schon vorwegnahmen und aufräumten, während wir uns noch den Schlaf aus den Augen rieben.

Alles in allem ein absolut gelungenes Festival mit guter Stimmung, abwechslungsreicher Musik und dank der Unterstützung des KBSC, flächendeckender Versorgung mit Getränken und, Dank des Gremium persönlich, der ein oder anderen Mahlzeit.

 

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