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Rise Against 15.11.2017 Festhalle Frankfurt

10

Mary war mal wieder unterwegs!

Lange musste nicht gewartet werden. Trotzdem kam es einem wie eine halbe Ewigkeit vor bis zum 15.11. Da durften wir Rise Against live in der Festhalle in Frankfurt sehen!

Als Vorbands waren zwei – mir bisher unbekannte – Bands: PEARS und Sleeping with Sirens. Beide hauten mich nicht unbedingt vom Hocker. Es gab in der Halle aber Menschen, die diese Bands feierten und wo der Sinn einer Vorband vollkommen funktionierte: es wurde dort Stimmung gemacht.

Was diese Absperrung im ersten Drittel der Halle sollte, habe ich bis heute noch nicht verstanden. Die Security erzählte unterschiedliches – erst waren wir hinter der Absperrung, plötzlich außerhalb. Letztendlich hatten wir dank zwei weiter Angereisten doch echt gute Plätze in der Halle bekommen können. Danke dafür und die Geduld beim Suchen 😀

Beide (Vor-)Bands spielten eine gute halbe Stunde. Dazwischen wurde umgebaut und es war erstmal genug Zeit für Bier, Raucherpause und Gespräche.

Rise Against ließen lange auf sich warten – aber es hat sich jede Minute gelohnt. Auch wenn der Auftritt von ihnen „nur“ etwas mehr als eine Stunde ging, wurde eine megamäßige Show ab dem ersten Akkord abgeliefert.
Mit einem melodischen Vorspiel und einem RISE RISE RISE RISE RISE RISE RISE RISE AGAINST ! begann das, worauf alle gewartet hatten und jeder sang, sprang und freute sich sofort mit.

Die Halle war voll, es war eine geile Atmosphäre, auch wenn der Klang irgendwie nicht komplett überzeugte. Die Setlist war ein guter Mix, überraschend wurden auch zwei Stücke als „Solo- Einlage“ gespielt.

Chamber the cartrige
Ready to Fall
The Violence
Under the knife
House on fire
The first drop
Satellite
Collapse (Post Amerika)
Prayer of the Refugee
Swing life away
People live here
Hero of War
Wolves
Help is in the way
Survive
Give it all
Savior

Plötzlich stand der Sänger mitten in der Halle auf einem Podest und performte dort seine Solo-Stücke: bei „Hero of War“ war eine angenehme Atmosphäre, Lichter und Feuerzeuge wurden in die Luft gehalten und still mitgesungen. Im Vergleich zu den lauten Songs war die plötzliche Stille etwas wirklich schönes – und das mitten auf einem Konzert. „Swing Life away“ und „People live here“, sowie eine kurze Rede seitens des Sängers im Namen der Band wurden ebenfalls vom Podest aus gehalten.

Das waren durchaus Gänsehautmomente.

Mein persönliches Manko: man musste wirklich aufpassen. Aufpassen, wo man stand oder lief, was man tat, wo man seinen Kopf, die Kamera, das Handy, die Jacke oder – noch viel schlimmer – das Bier hingehalten hat. Menschen, die bei sonst wie vielen Leuten denken, sie seien die einzigen Besucher und dies sei ein Privatkonzert im heimischen Wohnzimmer, rennen an einem vorbei, schütten noch das halbe Bier (wenigstens aus ihrem Becher) über dich oder schlagen dir das Handy fast aus der Hand. Naja, was suchen auch Handys auf’m Konzert ?!

Man durfte jedenfalls auf kleine, hüpfende Mädchen mit hübschen Hipsterbeutel voll mit Merch aufpassen, die wohl scheinbar zum ersten Mal überhaupt auf einem Konzert waren.

Nach der Soloperformance ging es mit gewohnten, lauten, melodischen Stücken weiter, das Bier der Fremden und der akute Platzmangel waren (wieder) egal.
Einige Lieder waren mir nicht bekannt, haben mich aber trotzdem gefesselt, weil Rise Against für mich einfach eine geile Band ist.

Das Highlight für mich war „Savior“ – für mich eine besondere Bedeutung, tat ich das, was ich an anderen nicht mag: ich hielt das komplette Lied via Whatsapp-Anruf mein Handy hoch. Dankbarkeit kam von der anderen Seite. Musik verbindet eben doch Welten.

Nach dem Konzert und während dem „musikalischen Abspann“ warf die Band Drumsticks und Plektrum in’s Publikum und ziemlich zeitgleich verließen die Fans die Halle.

Fazit: Es war ein wechselhafter Abend, welcher doch minimal Nerven „gekostet“ hat und trotzdem dank neuen Bekanntschaften und Fotos in Erinnerung bleiben wird. Dass die Lieder Live auch Potenzial haben schreit förmlich nach einer Wiederholung!

Fotos und Tex: Mary M.

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