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Eizbrand-Interview 11.11.2017 Pogo Festival WarmUp-Party Oberhausen

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Sandra war am 11.11. 2017 auf der WarmUp-Party zum Pogo Festival 2018 und hat  ein Interview mit Eizbrand für Euch geführt!

Ihr habt die Wahl ob ihr es Lesen oder ansehen wollt, denn das ganze gibt´s auch auf Video:

 

 

Hallo Jungs, stellt Euch doch bitte kurz einzeln für die Hörer vor:

Ich bin Ruwen und ich bin der Sänger von Eizbrand.

Hallo, ich bin Marcel und der Gitarrist von Eizbrand.

Hey, ich bin Sascha und ich sitze am Schlagzeug.

Ich bin Dennis und ich spiele auch Gitarre.

Ich bin der Marco am Bass.

Woran lag es, dass Ihr Euch anfangs nicht auf einen Bandnamen einigen konntet und wieso habt Ihr Euch letztendlich für Eizbrand entschieden?

Dennis: Ja. Das ist halt das. Immer wenn man etwas benennen möchte. Passiert. Man hat 10000 Ideen. Und irgendwann hat man so viele Ideen, dass man dann irgendwo hinkommt und man sagt „Boah, Aschenbecher Alter. Voll geiler Bandname“

Marco: Ich bin schon froh, dass es nicht Gulaschsuppe geworden ist.

Dennis: Genau. Wir haben halt nachher gesagt, wir wollen irgendwas, was zu uns passt. Und wir hatten einen unbeheizten Proberaum und wir hatten immer viel Durst. So kamen wir dann auf Eis und Brand und haben das kombiniert und fanden den Namen Eizbrand dann halt ganz cool. Und dann stand der eigentlich. Nach 5000 bescheuerten Ideen. Also wir hatten wirklich, wirklich bescheuerte Ideen in der Auswahl.

Gulaschsuppe habe ich ja schon gehört.

Dennis: Ja genau. So in die Richtung ging das.

Wie verläuft bei Euch der kreative Prozess des Songschreiben?

Ruwen: Das ist ein bisschen schwierig so genau zu definieren, weil im Endeffekt, sind Marcel und ich dafür hauptverantwortlich. Mal ist es so, dass mir Melodien einfallen mit einem Text. Ich das Marcel vorstelle. Dann lehnt er das ab. Er kommt sehr, sehr häufig mit relativ coolen Gitarrenriffs. So dass wir eigentlich gar keine wirkliche Melodie, außer diesem Riff haben und dann versuchen wir was drumherum zu bauen. Also kannst du sagen, wenn es um den musikalischen Teil geht, ohne die Stimme, dann ist der Marcel dafür Hhauptverantwortlich. Und ja Texten liegt zu 100% bei mir, weil ich kann ganz, ganz beschissen auf Texte von anderen Leuten singen. Da kann der Dennis mir Recht geben.

Dennis: Jaaaa.

Marco: Da bleibt dann von anderen immer nur ein Wort übrig oder…

Ruwen: Das ist halt so. Das was Du rüber bringen willst als Sänger, da musst Du ja auch dahinter stehen. Das muss Deine Geschichte sein. Wenn die natürlich zu anderen noch passt, ist das super. Aber letzten Endes bist Du derjenige, der es auf der Bühne rüber bringen muss. Und wenn ich das nicht fühle, wenn das wirklich Scheiße ist, dann wird der Song auch Kacke.

Welches Eurer Lieder findet Ihr persönlich am gelungensten?

Marcel: Schwer

Marco: Alle

Dennis: Alle. Das ist voll situationsabhängig. Manchmal hast du so einen Song wie z. B. „Konfetti“, der ist Live immer wieder einer der geilsten Songs, die du spielen kannst, aber im Proberaum, wenn du so einen Song spielst, der total einfach gestrickt ist und du spielst den 4000 Mal, dann nervt der auch schon manchmal. Also das ist wirklich total situationsabhängig. Du hast immer so einen Song, der gerade total zu der Situation passt, in der du Dich gerade selber befindest. Dann findest du den total geil und hörst den rauf und runter, aber anders gehen dir manchmal deine eigenen Songs wirklich … „Och nö, müssen wir den jetzt schon wieder spielen? Wir haben den doch schon 5 Millionen Mal. Und können wir nicht lieber …“

Marco: Weil wir den immer hören.

Dennis: Ja. Das ist halt genauso, wie jeder… Du kannst auch nicht pauschal sagen, was ist der Lieblingssong von Deiner Lieblingsband. Dann hast du halt 3,4 in der engeren Auswahl und mal findest du den geiler und mal findest du den geiler.

Wie oft probt Ihr? Und wie bereitet Ihr Euch auf Auftritte vor?

Ruwen: Wir versuchen in der Regel, ja was heißt versuchen. Wir proben 2 Mal die Woche auf jeden Fall. Wir versuchen gerade vor Auftritten, mehrere Sessions einzulegen, weil eine Probe besteht ja nicht zu 100% aus Musik machen. Du hast Sachen zu klären. Sachen zu besprechen. Das ist dann immer ein Prozess, da geht dann ne Stunde, manchmal gehen da auch 2 oder 3 Stunden bei drauf. Wenn du irgendwas bequatschen musst, was gerade wichtig ist. Das heißt, wir gucken schon, dass wir im Regelfall zwischen 3 und 4 mal in der Woche irgendwo zusammen sind und davon wird tatsächlich ein relativ geringer Teil effektiv geprobt, außer Du bist im Song Writing drin. Ansonsten wird dann halt auch zu Hause geübt. Marco ist Weltmeister darin

Marco: Im zu Hause üben, ja.

Ruwen: Mit Kopfhörern wirklich zu Hause, in seiner Wohnung. Der spielt die Dinger rauf und runter. Wenn wir anderem genauso diszipliniert wären, dann…

Dennis:… bräuchten wir nicht mehr Proben.

Marco: Ich scheuche richtig meine Nachbarn.

Ihr hattet dieses Jahr einige Auftritte. Welcher ist Euch am meisten in Erinnerung geblieben? Und warum?

Marco: Bei mir ganz klar das P.O.G.O. Festival.

Ruwen: Weil?

Marco: Das hat mir am meisten … Das hat richtig Bock gemacht. Die Stimmung war so mega. Die Leute waren einfach so pornorös.

Dennis: Wichtig war auf jeden Fall auch noch das Ehrlich & Laut Festival. Das erste Mal, dass wir als Band wirklich ein ganzes Wochenende zusammen unterwegs waren. Zusammen hingen. Ein ganzes Wochenende einfach mega geil Party gemacht haben.

Marco: Inklusive nassen Füssen.

Dennis: Inklusive nassen Füssen. Es hat geregnet wie Schwein. Wir saßen nur in unserem Zeltlager. Die ganze Zeit haben wir einfach ein wahnsinnig geiles Wochenende erlebt.

Marco: Und die geilste Bierpong gespielt meines Lebens.

Welches Zelt von Euch hat jetzt am Besten gehalten?

Marco: Meins.

Dennis: Marcos.

Ruwen: Moment. Das Zelt was ich hatte war auch von Dir. Das hat überhaupt nicht gehalten. Da legst Dich auf die Matratze und auf einmal bewegt sich die Matratze. Du überlegst „Hast Du soviel gesoffen?“ Ne. Die ist einfach geschwommen. Da war richtig schön Wasser drin.

Marco: Das hab ich dir ja gegeben. Das war nicht meins.

Was war Euer lustigstes Erlebnis als Band?

Ruwen: E&L

Marco: E&L 100 prozentig.

Dennis: E&L. Ruwen kommt aus dem Zelt: „Ich muss im Auto schlafen.“

Ruwen: Das war ja nur ein kleiner Teil davon. „Warum musst Du im Auto schlafen?“ „Ich hab ein Schwimmbad.“ „Wie Du hast ein Schwimmbad?“ Da haben wir das Zelt ausgekippt und die Matratze hat irgendwie abgefärbt. Wir hatten nachher lila Wasser bei uns vor der Tür.

Marco: Ich glaube, der einzige Moment wo wir nicht gelacht haben, war während einer nen Witz erzählt hat.

Ruwen: Ja das stimmt.

Wir tanzen nicht, wir pogen“ wurde ja mittlerweile zur Offiziellen Pogo Hymne erkoren. Wie überrascht wart Ihr, als Ihr das gehört habt?

Dennis: Gar nicht.

Ruwen: Nicht wirklich. Also, ohne dass das böse klingen soll. Es ist ja ein offenes Geheimnis, das wir uns mit dem Veranstalter des P.O.G.O. Festivals auch so wirklich gut verstehen. Und es war unsererseits eigentlich ein Geschenk, dafür das die uns eine Tür geöffnet haben. In so ein Festival rein zu kommen. Mit so tollen Bands auf der Bühne zu stehen. Überrascht sind wir eher, wie der Song angenommen wurde von den Leuten. Das ist schon echt cool, wenn du da oben auf der Bühne stehst und die singen das mit, was du geschrieben hast. Die grölen deine Melodien.

Marco: Und wenn die nicht tanzen, sondern pogen…

Ruwen: Das ist Wahnsinn.

Marco: Das ist schon ein Wahnsinns Gefühl.

Im April gab es ja die überraschende Umbesetzung am Schlagzeug. Wie kam es dazu?

Ruwen: Ähm, aus zeitlichen Gründen, privater Natur, hat der Chris das nicht mehr bewältigen können. Wir sind dann im Guten auseinander gegangen. Und wir haben dann mit Sascha, ganz ganz schnell jemanden gefunden. Dass ist am Schlagzeug gerade überhaupt nicht einfach. Das du jemanden findest, der spielerisch in die Band rein passt. Der auch das mitbringt, um dich weiter voranzubringen. Der menschlich super in die Band rein passt.

Marco: Gerade vor allen Dingen menschlich.

Ruwen: Das ist das A und O.

Marco: Ganz wichtig. Da kannst du besser Scheiße spielen, wenn du nett bist, als wenn du gut spielst und ein Arschloch bist.

Ruwen: Jahrelange Erfahrungen die er mitbringt. Live, Studio, alles.

Sascha: Schon o.k.

Ruwen: Manchmal hast du mehr Glück als Verstand im Leben und so einen Moment musst du halt nutzen. Dann kettest du ihn einfach ans Heizungsrohr … Sagst, komm pass auf, Butter gibt es einmal morgens um 7:30 und dann nochmal um 17 Uhr und dann ist man mit dem Thema durch.

Marco: Keine Wahl, der war wirklich super.

Mit wem würdet Ihr gerne mal auf der Bühne stehen?

Ruwen: Ein ganz großer Traum, der geht glaube ich im Februar für uns in Erfüllung, wenn es heißt, mit Kärbholz mal einmal zusammen auf dem Flyer zu stehen, oder so. Das sind halt, Geschichten, die die Vergangenheit auch schreiben. Wenn Du Kärbholz ewig gehört hast und die auch geil findest. Du kannst jetzt wahrscheinlich 100 weitere Bands nennen, aber das ist zeitnah für uns etwas, was wirklich ansteht. Was für uns ganz großartig ist.

Seit letztem Jahr arbeitet Ihr an Eurem Debütalbum. Könnt Ihr da schon etwas zu verraten?

Dennis: Es läuft.

Ruwen: Wir haben alle Aufnahmen im Kasten. Also wir sind mit den Tonaufnahmen komplett fertig und alles weitere würde ich sagen, lasst Euch überraschen.

Was habt Ihr für das kommende Jahr geplant?

Dennis: Spielen, Spielen, Spielen. Also wir haben ein paar Sachen fix geplant, so wie das P.O.G.O. Festival z.B. was ansteht. Und alles andere, stand jetzt auch auf Grund des Albums, hinten an. Weil wir halt gucken, was passiert. Wie kommt das Album an? Haben jetzt noch nicht so viel fix, wirklich viel 100 prozentig stehen. Und dann schauen wir mal, was noch so kommt.

Ruwen: Wir sind ja auch nicht die Band, die immer sagt: „Das muss jetzt unbedingt da sein. Das muss immer die Größe haben.“ Wir nehmen halt alles an. Was soll’s. Wenn wir Musik machen, macht es Spaß. Und wenn irgendjemand der ne Kneipe oder so hat,  sagt ich hab Bock auf Eizbrand „Jungs, was wollt Ihr haben?“, dann sagen wir im Regelfall: „Stell ein paar Kisten Bier hin.“

Also ich hab auch häufiger Lust auf ein Wohnzimmer-Konzert 🙂

Ruwen: Wie groß ist denn dein Wohnzimmer? Und wie viel vertragen die Wände?

Dennis: Und wie tolerant sind die Nachbarn und der Vermieter?

Die Nachbarn wären da eher so das Problem.

Marco: Die kriegen auch Bier.

Ruwen: Genau. Trichter oder Intravenös. Kein Problem, dann geben die auch Ruhe.

Danke dass Ihr Euch die Zeit genommen habt. Das letzte Wort an die Hörer geht an Euch:

Marco: Wir danken Euch.

Ruwen: Vielen Dank, für all das, was Ihr in den letzten Jahren, für uns und mit uns gemacht habt. Nicht nur an diejenigen, die uns privat kennen, sondern auch an alle die, die uns in den letzten Jahren begleitet haben. Ob es jetzt auf dem P.O.G.O. Festival war, was wirklich wunderbar war. Wir hoffen, dass wir zusammen noch eine Menge Spaß haben werden. Haut rein!

Dennis: Wir feiern durch, wir bleiben bis zum Ende.

Marco: Cheers!

 

Text: Sandra .S

Video: Michael .S

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